Sonntag, 20. August 2017

In ganz eigener Sache

Ich möchte Euch die Facebookgruppe #ichbinhier ans Herz legen. Beim Fest des Bundespräsidenten am 9.September wird sie in Berlin vertreten sein und sie hat schon einen Grimme Online Award bekommen.

Ehrenamtliche engagieren sich darin gegen Haßrede im Internet und stützen sich gegenseitig. Da ich in den Medien unterwegs bin - mehr als mir eigentlich lieb ist - erfahre ich dort eine andere, eine neue Art der Kommunikation und einen bewußteren Umgang mit Medien. Keine Oberflächlichkeit wie sie sonst so an den Tag gelegt wird. Es wird - nach vernünftigen Prinzipien - ehrlich Tacheles geredet und z.B. wird am Abend nach einem Post die Kommentarfunktion dicht gemacht. Man soll sich stärken für die am anderen Tag zu bewältigenden Aufgaben. Wunderbar. Keine 24 Stunden Pr/Taktik im Netz.

Am 1. September ist Eid al adha. Das muslimische Opferfest. Das Fest ist vergleichbar wichtig wie Weihnachten. Der Hintergrund ist die Geschichte um den Stammvater der 3 Religionen, Abraham, und der Bereitschaft seinen Sohn zu opfern. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass es im letzten Moment verhindert wurde. Warum wird das erzählt? Nach den Schriften heißt es, wenn immer Gott zu Abraham sprach und ihn bat etwas zu tun, antwortete dieser : "Ich bin hier".

Wenn wir ein neues Bild von der Welt haben wollen, müssen wir im Alltäglichen daran arbeiten. Was uns hemmt, überwinden. Gegenseitig voneinander lernen. 

Dieser Einsatz der Facebookgruppe - gerade jetzt im Wahlkampf - ist unermüdlich. Wenn Ihr Zeit habt, bitte unterstützt sie.

Hier geht es noch zu einem wichtigen Link zum Thema.


Danke.

Wie gut der Zusammenhalt ist, zeigt sich auch in sich anschließenden Gruppen wie #ichtrinkbier oder #happyplace, wo man mal unter sich entspannen kann. Auch kommen mittlerweile die realen Stammtischtreffen in verschiedenen Regionen vor. In Saarbrücken wurde sie im letzten Jahr von bei uns organisiert. Weitere folgen.



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